LK-Turnier - Xanten Open 2026
Als erfolgreich bucht der TC Xanten auch die dritte Auflage seines LK-Turniers. Zwar meldeten erneut ein paar Tennisspieler weniger als im Vorjahr zu den 3. Xanten Open, doch tat diese der Atmosphäre auf der Anlagen und auch den sportlichen Leistungen keinen Abbruch.
In einem Doppel-Ko-System traten Damen 50, Herren 50 und 60 an. Sprich wer sein erstes Einzel verloren hatte, durfte in der Nebenrunde ran. Stephan Hamm (TC Sonsbeck) war bei den Herren 60 zwar an Position Zwei gesetzt, musste sich aber dem Xantener Ulrich Franken in einem spannenden Spiel im Champions-Tiebreak 8:10 geschlagen geben. Dafür hielt er sich dann in der Nebenrunde schadlos und gewann diese mit einem klaren Sieg im Endspiel gegen Markus Tönnissen (GW Reichswalde).
Für Ulrich Franken war hingegen eine Runde später gegen Jürgen Stenzel Endstation. Der Sonsbecker setzte sich glatt in zwei Sätzen durch, musste sich dann im Finale der Herren 60 allerdings gegen den topgesetzten Frank Kühn (TC Kalkar) beugen. Kühn selbst hatte sich den Weg ins Finale allerdings auch einfacher erhofft, doch im Halbfinale konnte er sich nur knapp gegen Ulrich Hänel (TC Xanten) behaupten. Erst im Champions-Tiebreak hatte sich Kühn hier durchgesetzt.
Im starken Feld der Herren 50 hatte Thomas Steger (TC Sonsbeck) Los-Pech, traf gleich in der ersten Runde auf den an Zwei gesetzten Marc Rippe (TC Xanten). Dafür hielt sich Steger in der Nebenrunde schadlos und legte drei Siege nach, was ihm letztlich den Sieg dort bescherte. Allerdings war Linkshänder Jörg Mauer (TC Xanten) eine harte Nuss, die Steger da zu knacken hatte. Mit Ballgefühl und viel Slice sowohl mit Rückhand als auch Vorhand bedurfte es Nervenstärke, um am Ende als Sieger die Nebenrunde zu beenden.
Ein packendes und gutklassiges Endspiel boten Marc Rippe und Thomas Persch (BW Dinslaken) bei den Herren 50. Der topgesetzte Persch präsentierte sich auf dem Weg ins Finale als Spätstarter. Jedes der drei Einzel, die er zuvor gewann, bot einen engeren ersten Satz. Es schien, als hätte er immer erst im zweiten Durchgang alle Schwächen seiner Gegner erkannt und würde diese gnadenlos ausnutzen. Doch im Endspiel klappte das nicht. Rippe, der in den Matches zuvor nur sieben Spiele abgegeben hatte, präsentierte sich in bester Form und sehr konzentriert und setzte sich schließlich mit 6:1, 6:4 in einem starken Match durch.
Bei den Damen 50 wurde Elke Koschinski (SV Haldern) ihrer Favoritenrolle gerecht und zog sicher ins Endspiel ein. Auch da behauptete sie sich souverän gegen Barbara Elsemann (TC Xanten), die im Halbfinale über den Champions-Tiebreak weitergekommen war, und siegte glatt mit 6:3, 6:0. Die Nebenrunde gewann Dagmar Brettschneider (TC Bislich) im Endspiel gegen Sabine Jaeger (TC Xanten) mit 6:3, 2:6, 10:8.
Obwohl die Teilnehmerzahl gegenüber den beiden Vorjahren leicht gesunken war, freute sich der veranstaltende TC Xanten jeden Abend über gute Zuschauerresonanz. Auch die Spieler aus den anderen Vereinen fühlten sich alle auf der Anlage am Fürstenberg wohl, lobten die tolle Stimmung und die fairen Zuschauer. Die Turnierleitung plant auch für kommendes Jahr in der Woche vor den Sommerferien, die Turnierwoche erneut auszurichten. Um dann wieder mehr Spieler für das Turnier zu gewinnen, gibt es Überlegungen, Doppel und Mixed in das Turnier zu integrieren.





